2011 Daeny Jungkind

Bilder und Objekte

1. April bis 27. Mai 2011

Die Bilder bestechen durch klare und intensive Farbigkeit. Im Zusammenspiel mit den meist geometrischen Formen entsteht ein Raum- und Zeiterlebnis, das die Betrachterin, den Betrachter in neue Welten führt.

Ihre Arbeit ist geprägt durch ausgedehnte Reisen in verschiedene Kulturen und durch die politische und emotionale Auseinandersetzung mit dem Leben als kreative Einzelgängerin. Die Auseinandersetzung mit Raum und Zeit sind die zentralen Themen ihrer Arbeit. Dabei geht es um Reduktion und Verdichtung. Die scheinbare Ordnung von Form, Perspektive und Farbe soll eine spielerische Erweiterung der Wahrnehmung ermöglichen. Wesentlich sind auch die verwendeten Materialien: vielfach integriert sie gefundene Dinge und Alltagsgegenstände und gibt ihnen so eine neue Bedeutung. Ihre Liebe zu Mathematik und Geometrie, zur präzisen Form findet ihren Niederschlag in den Bildern. Sie sind der konkreten Kunst zuzuordnen. Daenny Jungkind arbeitet mit reinen, leuchtenden Farben und setzt sie als Element der Komposition ein. In den Objekten verwendet sie freie Formen, konzentriert sich auf das Wesentliche und befreit sich damit von der vermeintlichen Strenge der präzisen Formen in den Bildern.

Ergänzt wurde die Ausstellung durch eine Lesung mit Wanda Schmid. Sie schreibt Gedichte, Prosa und Theatertexte und erhielt verschiedene Auszeichnungen. Ein Bild von Daenny Jungkind wurde bei ihrer letzten Veröffentlichung "Apfelblütenstecher" als Umschlag verwendet.

Bilder der Vernissage